Bauschutt richtig trennen: So sparen Sie bei der Entsorgung

Bauschutt richtig trennen für günstige Entsorgung

Wer Bauschutt sortenrein trennt, zahlt deutlich weniger als jemand, der alles zusammenwirft. Die Entsorgung von Mischfraktionen ist aufwendiger und teurer – die Mehrkosten für nicht getrennten Abfall können erheblich sein. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, wie Sie Bauabfälle effizient trennen und worauf Sie achten müssen.

Die wichtigste Regel vorab: Gips (Rigips, Gipskarton) gehört unbedingt getrennt vom mineralischen Bauschutt entsorgt – Gips in der Deponie verursacht chemische Reaktionen und ist in vielen Deponien verboten.

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Bauschutt vs. Baumischabfall: Der entscheidende Unterschied

In der Entsorgungspraxis gibt es zwei grundlegende Kategorien:

Wenn Sie beide Fraktionen in einen gemeinsamen Container geben, wird der gesamte Inhalt als Mischfraktion abgerechnet – also zum höheren Preis. Trennen lohnt sich daher fast immer, wenn größere Mengen anfallen.

Gips separat entsorgen: Pflicht, nicht Kür

Gips und Gipskartonplatten (Rigips, Trockenbauplatten) müssen zwingend separat entsorgt werden. Der Grund: Gips enthält Sulfate, die in Deponien unter Sauerstoffausschluss mit anderen Materialien reagieren und den Schadstoff H₂S (Schwefelwasserstoff) bilden. Deshalb nehmen viele Deponien Gips im Bauschutt-Container gar nicht an.

Ein Aufpreis für Gips im Bauschutt-Container ist die Konsequenz, wenn Verunreinigungen bei der Anlieferung entdeckt werden. Im schlimmsten Fall wird der Container zurückgewiesen.

Dachziegel, Beton, Steine: Was in den Bauschutt-Container darf

Bewehrten Beton mit Eisenstäben möglichst vor dem Einwurf von Stahl befreien oder separat als Schrott abgeben. Das spart Entsorgungskosten und entlastet den Container gewichtsmäßig.

Was Mehrkosten verursacht: Die häufigsten Fehler

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